Drohkulisse vor Rheinbad: Die „Steeler Jungs“ mit dabei

Drohkulisse vor Rheinbad: Die „Steeler Jungs“ mit dabei

Das Rheinbad in Düsseldorf war zuletzt in den Schlagzeilen, da es mehrmals nach Vorkommnissen geräumt wurde. Entsprechende Politiker*innen von der AfD haben die Vorfälle ausgenutzt und sie – wieder einmal und wenig überraschend – rassistisch ausgeschlachtet. Mit ihren Positionierungen und Forderungen nach Schließung der Grenzen und beschleunigten Abschiebungen befeuern sie die ohnehin bereits aufgestachelte mediale Debatte und verleiten rechte und rechtsradikale Szenen zum Handeln.

Rechte marschieren vor dem Rheinbad auf

So geschehen am 04.08., als die rechtsradikale „Bruderschaft Deutschland“ vor dem Freibad aufmarschiert ist und sich Zugang verschaffen wollte, wie das Onlineportal DERWESTEN.de berichtet. 50 Personen der rechten Szene haben versucht sich als „Aufpasser“ im Schwimmbad aufzuspielen. Sie wurden allerdings von der Security abgewiesen, was jedoch zu Unmut unter den Rechten geführt hat. Die herbeigerufene Polizei konnte von 36 Personen die Personalien feststellen. Alle sind den Behörden einschlägig bekannt.

„Steeler Jungs“ mit dabei

Die Drohkulisse in Düsseldorf weist eine Verbindung nach Essen auf: So war der „Steeler Junge“ Daniel T. ebenfalls bei dem Versuch sich Zutritt ins Rheinbad zu verschaffen mit dabei. T. ist auf einem Pressefoto aufgrund seines Anglerhuts mit Aufschrift „First Class Crew“, den die „Steeler Jungs“ tragen, zu erkennen. Daneben posiert er gleich auf mehreren Fotos mit Ralf N., dem Kopf der rechtsradikalen „Bruderschaft Deutschland“.

Was von den „Randalen“ bleibt

Nach Sichtung des Videomaterials aus dem Rheinbad indes bleibt nicht viel vom vermeintlichen Skandal übrig: Die Rutsche war für ca. 15 Sekunden lang besetzt, die Räumung eine Überreaktion. Die Nationalität von zwei Personen, die die Security und die Polizei beleidigt haben war deutsch.

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