Mann fährt in Bottrop in Menschenmenge

Mann fährt in Bottrop in Menschenmenge

Vergangene Nacht hat ein Autofahrer in Bottrop sein Auto nach ersten Verlautbarungen der Polizei als Waffe gegen Menschen eingesetzt. Er ist auf dem Berliner Platz in Bottrop in eine Menschenmenge gefahren. Hier wurden mindestens vier Personen, darunter syrische und afghanische Staatsangehörige, zum Teil schwer verletzt. Eine Person schwebt noch in Lebensgefahr.

Der aus Essen stammende Mann ist danach nach Essen gefahren und hat auch hier versucht sein Auto in eine Gruppe Menschen an einer Bushaltestelle zu steuern. Schließlich wurde er von der Polizei gestellt. Wie die Polizei berichtet, hat die Polizei Münster/Recklinghausen und die Staatsanwaltschaft Essen die Ermittlungen aufgenommen und vermutet aufgrund von rassistischen Aussagen des Fahrers Fremdenfeindlichkeit als Tatmotiv. Gleichzeitig wird allerdings auch von einer nicht näher genannten psychischen Erkrankung des mutmaßlichen Täters berichtet.

Das antifaschistische und antirassistische Bündnis Essen stellt sich quer wünscht allen Betroffenen des Vorfalls eine rasche und nachhaltige Genesung. Für eine genaue, auch politische Einschätzung der Lage ist es derzeit noch zu früh, da bislang noch nicht bekannt ist, welchen genauen Hintergrund der mutmaßliche Täter hat. Bestätigt sich im weiteren Verlauf der Berichterstattung ein fremdenfeindliches, oder gar rechtsradikales Motiv, werden wir uns nochmal deutlicher zum Sachverhalt äußern.

https://www.nrz.de/politik/mann-faehrt-in-bottrop-in-fussgaenger-id216115015.html

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