Todesdrohung gegen Linke und Grüne

Todesdrohung gegen Linke und Grüne

Das an sich sehr beschauliche Essen-Steele ist seit dem Treiben der selbsternannten „Steeler Jungs“ wieder und wieder in den Medien. Die rechte „Bürgerwehr“ hält die gesamte Stadt in Atem und bringt den gesamten Stadtteil in Verruf. Wir berichten bereits seit einiger Zeit über die „Steeler Jungs“ und ihre rechte Propaganda.

Immer wieder fallen auch Zeichen, Symbole und Codes von Rechtsradikalen in Steele auf. Bereits im September wurde uns ein Bild, aufgenommen auf dem Grendplatz, zugespielt. Hier wurde ein Hakenkreuz in eine Bank getackert. Seitdem erreichen uns immer wieder Aufnahmen von Hakenkreuzen und ähnlichen Devotionalien der extremen Rechten. Auffällig oft finden sie sich entlang der Route der wöchentlich marschierenden „Steeler Jungs“.

 

Heute haben wir einen weiteren Beleg rechtsradikaler Propaganda geschickt bekommen. An der Unterführung unter der S-Bahn, zwischen Neuholland- und Grenoblestraße, finden sich frische Schriftzüge, dieses Mal sogar mit einer Todesdrohung gegen Linke und Grüne: „Linke + Grüne töten“, prangt es da in weißen Lettern. Direkt daneben: Insignien der „Steeler Jungs“ und der „AfD“, die offenbar aus der selben Hand stammen.

Todesdrohungen gegen Andersdenkende: Eine weitere Stufe der Eskalation in Steele, ausgehend von Rechtsradikalen. Es wird Zeit, endlich und entschieden gegen die „Steeler Jungs“ und ihre Attachés aufzutreten!

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